Präsident: Keine Änderung an der Ausgangslage

TRNC-Staatschef Mustafa Akinci betonte nach seinem informellen Essen mit dem zyperngriechischen Staatschef Anastasiadis, dass es keine Änderung an der Ausgangslage gebe. Es war das erste Zusammentreffen der beiden zyprischen Staatschefs nach dem Scheitern der Gespräche in der Schweiz im vergangenen Jahr. Man habe gesehen, so zitiert der staatliche Rundfunk BRT den Präsidenten, wo die zyperngriechische Seite nun stehe. Dabei sei keine wesentliche Neuerung zu verzeichnen. Akinci bekräftigte, dass eine Wiederaufnahme der Gespräche nicht nach derselben Methode stattfinden könne wie in der Vergangenheit. Endlose Verhandlungsrunden ohne essenzielle Erfolge seien nicht mehr möglich, so Akinci. Der inseltürkische Staatschefs erteilte zudem Verhandlungen ohne klaren Zeitrahmen eine klare Absage. Präsident Akinci machte seinem inselgriechischen Amtskollegen deutlich, dass die Frage der Ausbeutung der Erdgasvorräte vor der Insel eine bedeutende Angelegenheit sei, die beide Volksgruppen gleichermaßen betreffe. Er warnte die griechischzyprische Seite vor Alleingängen.

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Nordzypern schafft Steuer auf Hilfsgüter wieder ab

Die neue TRNC-Regierung hat beschlossen, die Steuern auf Hilfsgüter für Zyperngriechen wieder abzuschaffen. Die UBP-DP-Vorgängerregierung hatte diese erst im vergangenen Jahr eingeführt. Sie argumentierte, dass die Zyperngriechen, die im Norden der Insel lebten (vor allem rund um die Ortschaft Dipkarpaz), Bewegungsfreiheit genießen würden und im Norden Zypern alles zum Leben vorfänden. Die aus dem Süden gesandten Hilfsgüter, die durch die Vereinten Nationen verteilt würden, dienten lediglich der Propaganda der inselgriechischen Regierung. Diese könnte so die „Geschichte der in Enklaven Lebenden“ aufrechterhalten, hieß es damals. Die Einführung der Steuer auf Hilfsgüter wurde im Süden heftig kritisiert. Die neue CTP-HP-TDP-DP-Koalition hat diese nun wieder abgeschafft.

AtlasJet stellt Flüge nach Nordzypern ein

Die türkische Fluglinie „AtlasJet“ stellt zum 25. April alle Flugverbindungen nach Nordzypern komplett ein. Dies meldet unter anderem der staatliche Rundfunk BRT. Besitzer bereits gekaufter Tickets sollten auf gesonderte Hinweise der Airline warten. „AtlasJet“ unterhielt mehrere tägliche Verbindungen von Ercan nach Istanbul und andere türkische Städte. Vertreter der zyperntürkischen Regierung forderten erneut die Schaffung einer halb-staatlichen zyperntürkischen Fluglinie um die Engpässe aufzufedern und nicht von türkischen Airlines abhängig zu sein. Man habe von Seiten der Regierung bei „Turkish Airlines“ um eine Aufstockung der täglichen Flüge gebeten, schreibt BRT auf seinem Internetauftritt.

Neuer Website-Zugang

Die ehrenamtliche Vertretung Nordzyperns ist ab Juni 2018 nicht mehr unter http://www.nordzypern-online.de und auch nicht mehr unter http://www.trnc.de erreichbar. Die Seite finden Sie fortan ausschließlich unter trncmunich.wordpress.com.