Außenminister in New York

TRNC-Außenminister Tahsin Ertugruloglu (UBP) nimmt am alljährlichen Herbsttreffen der Vereinten Nationen teil. Auch wenn Nordzypern international nicht anerkannt ist, reist regelmäßig ein Vertreter Nordzyperns zur VN-Vollversammlung nach New York, um in bilateralen Gesprächen für den zyperntürkischen Standpunkt zu werben.

Zypern ab Montag kein Hochrisikogebiet mehr

Ab kommenden Montag, 20. September 2021, wird Zypern von der RKI-Liste der Hochrisikogebiete gestrichen. Das bedeutet, dass auch Ungeimpfte nicht mehr in Quarantäne müssen, wenn sie von dort aus zurück nach Deutschland reisen. Dies ist vor allem für Reisende, die den Flughafen Larnaka im Süden Zyperns nutzen von besonderer Bedeutung. (Quelle: tagesschau.de)

„Adapass“ wird Verpflichtung

Nordzypern wird hinsichtlich seiner Corona-Auflagen strenger. Nur mehr, wer den so genannten „Adapass“ vorweisen kann, darf ins Land einreisen. Dies bedeutet, dass man sich als Nicht-TRNC-Staatsbürger auf der entsprechenden Website dennoch registrieren muss (https://adapass.gov.ct.tr/yolcu) Für Touristen aus dem EU-Ausland ist der „Greenpass“ dann dem Adapass gleichzusetzen. Dieser muss mitgeführt werden (i.d.R. als digitales Dokument auf dem Smartphone, z.B. in der Corona-Warn-App) Ein PCR-Test für Geimpfte ist bei der Einreise dennoch vorzulegen (Deutschland ist derzeit wie auch Österreich in Länderkategorie Orange für die diese Regelung zutrifft). Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Ungeimpfte müssen selbst beim Betreten eines Supermarktes einen Testnachweis erbringen. Für vollständig Geimpfte entfällt dieser Nachweise (bei Restaurantbesuchen etc). Für Hotelaufenthalte gilt: Geimpfte müssen alle 7 Tage ein negatives PCR-Eregebnis vorlegen, Ungeimpfte alle 72 Stunden. Für Personen unter 18 Jahren gelten die gesamten Regelungen nicht. Die genauen Details finden Sie in englischer Sprache hier: https://saglik.gov.ct.tr/TRAVEL-RULES. Für Personen, die aus Ländern der Kategorie „rot“ einreisen (z.B. die Schweiz), wird zudem eine fünftägige, überwachte Quarantäne fällig.

Ölteppich aus Syrien bedroht Zyperns Küste

Ein großer Ölteppich, der vergangene Woche bei einem Kraftwerksunfall in Syrien entstanden ist, bedroht die Küste Zyperns. Vor allem die Karpaz-Halbinsel im äußersten Nordosten Zyperns ist betroffen. Nachdem der Ölteppich auf Zypern zutrieb, gab es nun aber erste Anzeichen von Entwarnung: die Strömung scheint das Öl wieder von Zypern wegzutreiben. Nach Angaben der Regierung Nordzyperns sei der Ölteppich zudem dicker geworden, was einen Abtransport erleichtere. Die Regierung Nordzyperns kooperiere eng mit den türkischen Behörden, um eine Umweltkatastrophe zu vermeiden, heißt es im staatlichen Rundfunk BRT. Derzeit, so berichten die Medien, sinke ein Teil des Öls auf den Meeresgrund, was freilich Auswirkungen auf die Lebenswelt dort hat. Die Behörden der Republik Zypern im Süden der Insel haben dem Norden ihre Unterstützung bei der Bekämpfung des Ölteppichs angeboten. (BRT, tagesschau.de)