In eigener Sache

TRNC-Repräsentant Uli Piller hat sein 2001 veröffentlichtes Buch „Die Türkische Republik Nordzypern – Ein politisch-kulturelles Lesebuch“ überarbeitet und neu aufgelegt. Derzeit ist neben dem o.g. Zypernbuch auch das neue Buch erhältlich. Es trägt den Titel „Die Türkische Republik Nordzypern – Entstehungsgeschichte eines Staates“, hat 232 Seiten und kostet 8,69 Euro.

Advertisements

Kondolentbotschaften für Annan

Nach dem Tod des früheren VN-Generalsekretärs, Kofi Annan, sandten zahlreiche zyperntürkische Politiker Kondolenzbotschaften an die Familie des Verstorbenen. Der Ghanaer war von 1996 an zehn Jahre Chefdiplomat der Vereinten Nationen. In seine Amtszeit fiel die Initiative zur Überwindung der Teilung im Rahmen des von den VN ausgearbeiteten Plans, der den Namen des Generalsekretärs trug: Annan-Plan. Dieser sollte kurz vor dem EU-Beitritt des Inselsüdens eine Beendigung der Teilung Zyperns ermöglichen. Trotz des Widerstands des damaligen Präsidenten Nordzyperns, Rauf Denktas, und der konservativen UBP, wurde der Plan im Nordem mehrheitlich angenommen. Der Inselsüden aber votierte mit deutlicher Mehrheit (ca. 76%) dagegen. In einer Facebook-Botschaft an die Familie von Kofi Annan schrieb TRNC-Staatspräsident Mustafa Akinci: „His dedication for a better and peaceful world as well as his great efforts for a comprehensive settlement in Cyprus will always be remembered.“

Präsident fährt nach New York

Wie der staatliche Rundfunk BRT berichtete, wird TRNC-Staatspräsident Mustafa Akinci im Herbst zur Vollversammlung der Vereinten Nationen nach New York reisen. Er soll dort u.a. mit VN-Generalsekretär Guterres zusammenkommen. Dabei geht es darum, auszuloten, welche Chancen zur Wiederaufnahme der Gespräche mit dem griechischen Süden derzeit bestehen.

Akinci: Recht auf Teilhabe

Nach Berichten des inseltürkischen Rundfunks BRT hat Staatspräsident Mustafa Akinci im Rahmen einer Veranstaltung betont, dass es das Recht der Zyperntürken sei, internationale Teilhabe zu erfahren. Diese erstrecke sich nicht nur auf den wirtschaftlichen Bereich, sondern auch auf die Diplomatie, den Sport und die Kultur. Diese Teilhabe, die durch den Status als zweites Staatsvolk verbrieft seien, werde den Zyperntürken nun seit 1963 vorenthalten. Man werde all diplomatischen Wege ausschöpfen um dieses Unrecht zu überwinden, so Akinci, denn es sei nicht das dauerhafte Schicksal der Zyperntürken unter der Isolation zu leiden.