Akinci fordert gemeinsame Arbeitsgruppe zur Energieförderung

TRNC-Staatschef Mustafa Akinci hat erneut gefordert, dass es ein gemeinsames Komittee geben solle, dass sich mit der Ausbeutung der Erdgasvorräte vor Zypern befassen müsse. Dass die griechische Seite die Einrichtung bislang kategorisch abgelehnt habe, nannte der Staatschef „sehr falsch“. Zwischen Nord- und Südzypern kam es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Streitigkeiten, weil der Norden Anspruch auf Teile des Erdgases erhebt und die Türkei mit Probebohrungen beauftragt hat. Dies sei aus Sicht der Zyperngriechen illegal. Die Regierung Südzyperns veranlasste daher bei der EU Sanktionen gegen Ankara. Unterdessen erklärte TRNC-Außenminister Özersay (HP), dass die Regierung eine Beteiligung des Südens bei der Wiedereröffnung der Geisterstadt Varosha (türk. Maras) ablehne. Die Eröffnung Varoshas sei etliche Male mit in einem Paket von „vertrauensbildenden Maßnahmen“ aufgenommen worden. Dabei habe man aber keine Einigung erzielen können, weil der griechische Süden den Stadtteil alleine für sich beanspruche. Die ehemaligen Eigentümer der Grundstücke und Häuser sollen im Rahmen der Kommission, die bereits andere Grundstücksentschädigungen vorgenommen hat, entschädigt werden, so Özersay.