Fußballspiel in der Pufferzone abgesagt

Es sollte ein Spiel in der Pufferzone werden, in der gemischten Ortschaft Pile (griech. Pyla) werden, ein sportlich fairer Wettkampf im Niemandsland zwischen Nord- und Südzypern. TRNC-Staatschef Akinci hatte seine Teilnahme zugesagt. Als aber der Spielort in den Süden verlegt wurde und die VN auf Zypern verdeutlichten, sie seien nicht in der Lage unterstützend zu helfen, da sagte der Präsident seine Teilnahme ab. Erstens, so hieß es aus dem Präsidialamt, hätten die Vereinten Nationen sicherlich mehr Einsatz zeigen können um das Spiel zu retten. Zum anderen sei es in der Vergangenheit häufiger zu kulturellen Ereignissen gekommen, die die Präsidenten im jeweils anderen Land besucht hätten. Aber diesmal war kein Gegenbesuch geplant. Das Spiel war eine einmalige Angelegenheit und dass es im Niemandsland ausgetragen werden sollte, das war der zentrale Charakter der Veranstaltung. Daher zeigte sich Akinci enttäuscht. Die griechischzyprischen Behörden, so hieß es in einer Mitteilung des Präsidialamts unterließen jede Form der Kooperation mit dem Norden, die irgendwo den Anschein erweckten, man erkenne Nordzypern an. So verstrich eine Chance auf ein sportliches Event in der Pufferzone, bei dem beide Seiten als gleichberechtigt hätten wahrgenommen werden können.

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