Treffen der beiden Präsidenten

Die beiden Staatschefs Nord- und Südzyperns, Akinci und Anastasiadis, sind zu einem informellen Gespräch zusammengekommen. Es war das erste Aufeinandertreffen seit Monaten. Dabei wurden vor allem Möglichkeiten ausgelotet, ob erneute Verhandlungen zur Überwindung der Zweiteilung denkbar seien. Akinci betonte im Anschluss an das Treffen, man habe von türkischzyprischer Seite aus betont, dass die politische wie gesellschaftliche Gleichberechtigung der Inseltürken nicht verhandelbar sei. Zudem, so hieß es in einer Aussendung aus dem inseltürkischen Außenministerium, habe man sich über die Chancen unterhalten, Mobilfunkgeräte fortan in beiden Staaten nutzen zu können. Im Vorfeld des Gesprächs hatte DP-Chef Serdar Denktas die Verhandlungen unter der Vorgabe der bi-zonalen Föderation als „Zeitverschwendung“ bezeichnet. Innerhalb der Regierung gibt es hierzu diametral unterschiedliche Auffassungen. Während DP und HP ein „Weiterso“ strikt ablehnen, will vor allem die regierende CTP von Premier Erhüman das Modell der Föderation weiterhin auf der Agenda halten.

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