Präsident und Außenminister in New York

TRNC-Staatschef Akinci und Außenminister Özersay (HP) sind zu Konsultationen in den Vereinigten Staaten eingetroffen. Die beiden nehmen an der Herbsttagung der Vereinten Nationen teil. Nordzypern, das nur von der Türkei anerkannt wird, nutzt die Vollversammlung der VN, um in Gesprächen mit politischen Vertretern aus aller Welt den inseltürkischen Standpunkt zu verdeutlichen. Für den morgigen Freitag ist ein Zusammenkommen zwischen Staatspräsident Akinci und VN-Generalsekretär Guterres geplant. Dabei machte der inseltürkische Präsident deutlich, dass die Wiederaufnahme der Gespräche mit dem Süden nur möglichg sei, wenn es dabei neue Parameter und einen Zeitrahmen gebe. Die Fortsetzung endloser Verhandlungsrunden lehnt Nordzypern strikt ab. Außenminister Özersay sagte dem Pressedienst des Ministeriums zufolge, dass der inselgriechische Süden keine Lösung suche, sondern vielmehr versuche, den Fortbestand des Status Quo zu sichern. Es sei daher an der Zeit, die Frage zu stellen, wer wirklich für die Sackgasse verantwortlich sei, in der die Gespräche steckten.

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