Handelskammerpräsident spricht über „Green Line Regulation“

Die so genannte „Green Line Regulation“ wurde nach der Grenzöffnung 2003 erarbeitet und soll den türkischen Zyprern im Norden die Möglichkeit bieten, Handel mit dem Ausland zu betreiben. Dabei werden im Norden hergestellte Produkte in den Süden verbracht und dort legal weiterverkauft. Allerdings, so der Präsident der türkischzyprischen Handelskammer im staatlichen Rundfunk BRT, habe sich hier in den vergangenen Jahren kaum Fortschritt ergeben. Die griechische Seite versuche die Konkurrenz aus dem Norden weiterhin zu vermeiden. Man habe 2017 Waren im Wert von rund 4,7 Millionen Euro verkauft, so Turgay Deniz in der Presse. Dies sei eine leichte Steigerung, aber weit entfernt von dem Möglichen. Der Süden, so beklagt Deniz, versuche seine Bevölkerung vom Konsum im Norden abzuhalten. Letztes Beispiel seien hierbei die Tankkontrollen an der Binnengrenze. (Wie berichtet)

Advertisements