DISY und AKEL überdenken Entscheidung zu Enosis-Gedenken

Wie das inseltürkische Präsidialamt durch den Sprecher Baris Burcu mitteilen ließ, begrüße man die Entscheidung der zyperngriechischen Parteien DISY und AKEL die Entscheidung zum Enosis-Gedenktag an Schulen im Süden zu überdenken. Der Präsident habe immer klar gemacht, dass die Gespräche wieder aufgenommen werden sollten und dass zuvor eine klare Entscheidung gegen diese Gedenktage getroffen werden müsse. Im Süden hatte man sich zuvor knapp für die Einführung eines solchen Gedenktags an den Schulen ausgesprochen. Dieser sollte an das Enosis-Referendum in den 1950er Jahren erinnern, mit dem der damalige Erzbischof Makarios III. die Union zwischen Zypern und Griechenland erzwingen wollte. Es folgte seine Verbannung auf die Seychellen durch die britischen Kolonialherren und ein blutiger „Befreiungskampf“ durch die Terrorgruppe EOKA. Für die Zyperntürken stellte die Einführung eines Enosis-Gedenktags an den Schulen Südzyperns ein Hindernis zur Weiterführung der Verhandlungen dar.

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