Außenminister: Wechsel der Mentalität

TRNC-Außenminister Tahsin Ertugruloglu (UBP) hat erklärt, dass es keine Änderung der Methode benötige um die festgefahrenen Verhandlungen wieder in Gang zu bringen, sondern einen Wechsel der Mentalität. Ertugruloglu verwies darauf, dass die politische Gleichberechtigung der beiden zyprischen Volksgruppen eine nicht zu verhandelnde Grundlage alle Lösungsansätze sei. Verhandlungserfolge würden sich erst dann einstellen können, wenn die griechischzyprischen Partner anfingen, den türkischen Norden als gleichberechtigt zu sehen. Ertugruloglu krtisierte, dass es die griechische Seite war, die die Partnerschaft der 1960 gegründeten Republik aufgekündigt hatte und diese Seite nun die türkischen Zyprer unter Embargos zwängte, sämtliche Vorrechte des Staates für sich alleine beanspruche und den Verhandlungsprozess ohne zeitliche Begrenzung in die Länge zöge. Ertugruloglu sagte, es müsse fortan zwischen zwei gleichberechtigten staatlichen Einheiten verhandelt werden. Er würde den Präsidenten unterstützen, würde dieser die TRNC als anerkannten Staat in der Staatengemeinschaft etablieren wollen.

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