Ehemaliger britischer Premier: Aufnahme in die EU war ein Fehler

Der ehemalige britische Außenminister Jack Straw (2001-2006, Regierung Blair) nannte es nach Angaben des Presse- und Informationsamtes Nordzyperns einen Fehler, dass der Süden Zyperns 2004 einseitig vor einer Beendigung der Teilung in die EU aufgenommen worden sei. Dies, so der ehemalige britische Minister, habe den Zyperngriechen mit dem Veto-Recht ein Instrument gegeben, das sie weniger kompromissbereit mache. Straw, so wird in der Pressemitteilung des PIO weiter berichtet, wisse, dass ihn diese Sichtweise im Süden Zyperns nicht beliebter mache, dafür aber in der TRNC. Dennoch hoffe er, dass der Friedensprozess auf der Insel am Leben gehalten werden könne. Vergangene Woche kam es zum Eklat, weil der Präsident der Zyperngriechen, Anastasiadis, den Verhandlungsraum erbost verlassen hatte. Am Ende wurde kolportiert, TRNC-Präsident Akinci habe die Verhandlungen verlassen.

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