Gespräche gescheitert

Nach Angaben der Vereinten Nationen ist die zweite Runde der Zypern-Gespräche in der Schweiz gescheitert. Nachdem die Verhandlungen unterbrochen worden waren, damit die griechische Seite Abstimmungen zu Hause auf Zypern und in Athen vornehmen konnte, traf man sich zu Beginn der Woche erneut im schweizerischen Mont Pelerin. Schwerpunkte waren die Territorialfragen und die Stellung Ankaras als Garantiemacht. Nach Verlautbarungen der VN soll die künftige Grenzziehung zwischen dem griechischen und dem türkischen Teilstaat nicht gelöst worden sein. Nun wollen beide Präsidenten – Akinci und Anastasiadis – zusammen mit ihren Unterhändlern nach Zypern zurückkehren. Dort soll ein weiteres Vorgehen besprochen werden. Zum derzeitigen Zeitpunkt liegen noch keine Stellungnahmen der inseltürkischen Regierung oder aus dem Parlament vor.

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