Unterhändler halten siebenstündiges Meeting

Die Chemie zwischen den beiden zyprischen Staatschefs Akinci und Anastasiadis scheint zu stimmen. Die Presse zeigt die beiden Staatschefs aus Nord- und Südzypern einmal fröhlich beim Kaffee, einmal in der Menschenmenge in Lefkosa, einmal schreibt sie über eine Annäherung bei Schnaps. Währenddesen trafen die beiden Unterhändler Nami und Mavroyannis für sieben Stunden zusammen um den Weg für eine Lösung zu bereiten. Es war bereits ihr zweites Treffen diese Woche. Begleitet werden die Gespräche von den Vereinten Nationen. VN-Sondergesandter Espen Bath Eide hatte bereits zu Beginn seiner Amtszeit betont, es habe viele Amtsvorgänger gegeben, er wolle aber der letzte Sondergesandte des Generalsekretärs für die Zypernfrage sein. Über genaue Fortschritte der Gespräche wurde Stillschweigen vereinbart. Weitere Gespräche im VN-Quartier in Lefkosa (Ledra Palace Hotel) sind bereits für Anfang der kommenden Woche geplant. Es wurde bereits vereinbart, dass die Grenzübertrittsformalitäten von Nord- nach Südzypern vereinfacht werden und zudem ist geplant, mehr Grenzübertritte zu schaffen.

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