Yorgancioglu gibt Pressekonferenz zur Regierungsarbeit

TRNC-Premierminister Yorgancioglu (CTP) hat eine Pressekonferenz zur Regierungsarbeit gegeben. Unter anderem erwähnte der Premier, dass der Tourismussektor im vergangenen Jahr um elf Prozent zugelegt habe und auch die Zahl der neuen Jobs auf Nordzypern um 4.000 gestiegen sei. Yorgancioglu erklärte, dass das staatliche Defizit 2014 um über 32 Millionen Türkische Lira auf 357 Millionen Lira (128 Mio Euro) gesenkt werden konnte. Als positiv stellte der Premier auch die Privatisierung und Erweiterung des Flughafens Ercan vor. Dort habe man allerdings den Verlust von 4.000 bis 5.000 Bäumen in Kauf nehmen müssen.  Hier soll es aber Ersatzpflanzungen von 20.000 neuen Sätzlingen geben. Der Premier kam auch auf die Restaurierung von Kulturdenkmälern zu sprechen. So werde weiterhin an der Restaurierung des Othello Turms in Famagusta und des Apostel Andreas-Klosters auf der Karpaz-Halbinsel gearbeitet. Der Regierungschef hob hervor, dass das Außenministerium mit Außenminister Özdil Nami (CTP) an der Spitze seit Monaten vor allem an der Wiederaufnahme der Gespräche mit den Inselgriechen arbeite und die Abwesenheit von TRNC-Vizepremier Serdar Denktas (DP) nicht bedeute, dass es eine Regierungskrise gebe. Denktas hielt sich zu dem Zeitpunkt in Moskau auf um an der dortigen Tourismusmesse teilzunehmen. Russland sei ein neuer Marktbereich für Nordzypern erklärte der Tourismusminister vor Ort. Yorgancioglu betonte, dass die Koalition funktioniere und gut zusammen arbeite, auch wenn die beiden Parteien unterschiedliche Ansichten zu manchen Themen hätten. Zuletzt hatte Denktas eine andere Ansicht in Bezug auf Vorhaben des türkischen Fußballverbands in Nordzypern tätig zu werden. CTP und türkischzyprischer Fußballverband lehnen eine Art Verbindungsbüro des türkischen Verbands auf der Insel ab und wollen eigenständig bleiben. Zudem unterstützt Denktas’s Demokratische Partei den konservativen Präsidentschaftskandidaten und Amtsinhaber Dervis Eroglu während die CTP mit Parlamentspräsidentin Sibel Siber eine eigene Kandidatin ins Rennen schickt.

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