Repräsentanz feiert 29. Jahrestag Nordzyperns und 10jähriges Vereinsjubiläum mit Empfang

Im Herbst 2002 gründete Ursula Schölz-Koenig, Tochter des ersten deutschen Botschafters auf Zypern, Dr. Joseph Koenig, den Förderverein „Rote Taube – Kirmizi Güvercin e.V.“. Der in Grasbrunn bei München beheimatete Verein hat seit seiner Gründung unter anderem das Krankenhaus der Stadt Lefke unterstützt, den Schülern der Schule für Gehörgeschädigte Hilfen zukommen lassen und auch das Alten- und Pflegeheim in Gönyeli bedacht. Ursula Schölz-Koenig, die ihre Jugend auf der Insel verbrachte, betonte in ihrer kurzen Ansprache vor den knapp 50 Gästen in Grasbrunn, dass es sie weiterhin „glücklich mache, inseltürkische Einrichtungen zu unterstützen“. Der Empfang in Grasbrunn wurde ausgerichtet von den Mitgliedern des Vereins und der ehrenamtlichen Vertretung der Inseltürken in München. 29 Jahre Existenz Nordzyperns seien „Beweis für einen lebendigen Staat“, bekräftigte Uli Piller, TRNC-Repräsentant in München in seiner Rede. Er betonte, dass die Zyperntürken noch immer unter den massiven Embarogs litten. „Vor allem die Sportembargos empfinden viele als extrem ungerecht“, unterstrich Piller, der ganz besonders die Vize-Konsulin der Türkei, Ellialtioglu, den Repräsentanten der TRNC in Berlin, Gökeri, sowie den türkischzyprischen Kulturattaché in Bayern, Hilmi, unter den Gästen begrüßen konnte. Ganz besonders dankte Piller neben der Vereinsvorsitzenden Schölz-Koenig für die langjährige Zusammenarbeit auch der zweiten Bürgermeisterin der Gemeinde Grasbrunn, Habermann (SPD) für ihr Engagement. Am Ende des Abends freute sich der Förderverein, vor allem auch aufgrund einer großzügigen Spende des türkischen Generalkonsulats, über weitere Spendeneinnahmen für neue Förderprojekte.

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