VN begrüßen Vorschlag zur Nutzung fossiler Energie

Die türkischzyprische Seite hatte kürzlich bei den Vereinten Nationen einen Vorschlag zur Nutzung von möglichen Erdöl- und -gasvorkommen unterbreitet. Wie die „Zypern Times“  auf ihrer Website mitteilte, soll demnach ein internationaler Vermittler der VN den Vorsitz eines von Zyperngriechen und -türken gemeinsm geführten technischen Komitees inne haben. Dieses Komitee wird dann die Verteilung der Einnahmen aus den vergebenen Bohrlizenzen bestimmen. Die Einnahmen sollen anfangs allerdings in einen Fond fließen und der Lösung der Zypernfrage dienen. Dabei, so schlägt Präsident Eroglu in einem Schreiben an VN-Generalsekretär Ban Ki Moon vor, könnten aber auch andere nicht militärische Ausgaben in Betracht gezogen werden. Der Sprecher des zyperntürkischen Präsidialamtes betonte nun, dass der Vorschlag von den Vereinten Nationen wohlwollend aufgenommen wurde. Gemeinschaftlich vor der Küste Zyperns gefördertes Erdgas könnte über die nahegelegenen Einrichtungen der Türkei exportiert werden. Sprecher Osman Ertug sagte im staatlichen Rundfunk Nordzyperns: „Die EU begann mit Kohle und Stahl, warum kann ein geeintes Zypern nicht durch Erdgas entstehen?“

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